Großer Schritt Richtung Klassenerhalt

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Großer Schritt Richtung Klassenerhalt

9/3/2025
1. Damen

Am vergangenen Sonntag Nachmittag reiste die 1. Damenmannschaft bei bestem Wetter zum Kellerduell in den Leipziger Westen. Mit dem LSV Südwest II stand dem VfB eine erfahrene Mannschaft aus der Regionsoberliga gegenüber, die in den letzten Wochen sowohl in der Liga als auch im Pokal mit unerwarteten Siegen überzeugen konnte. Reichte es im Hinspiel im Belian Dom für ein 20:20 Unentschieden, wollte man an diesem Wochenende erfolgreicher sein und sich 2 Punkte im Kampf um den so wichtigen Klassenerhalt sichern. Nach dem deutlichen Pokalerfolg der Vorwoche in Torgau reiste man die zweite Woche in Folge mit fast komplettem Kader an - nur Penelope musste krankheitsbedingt passen.

Der VfB startete denkbar schlecht in die Partie. Im Angriff viel zu hektisch und ohne erforderliche Disziplin für die trainierten Abläufe kam man nahezu gar nicht zu Torgelegenheiten, viel mehr lud man die Gastgeber zu einfachen Toren via Tempo-Gegenstoß ein. Auch die sonst so sattelfeste Eilenburger Abwehrreihe zeigte erschreckende Lücken. Zwar war man taktisch auf die starken Rückraumwerferinnen eingestellt, doch verlor man viele individuelle 1:1 Situation durch zu passives Abwehrerhalten und Schläfrigkeit. Hinzu kam, dass man sich vermehrt an den Entscheidungen der beiden Unparteiischen aufrieb, die, bei allem Respekt vor dem Engagement für eine so wichtige Aufgabe, unzählige Fehlentscheidungen (auf beiden Seiten!) trafen. So lagen die Damen des VfB nach 10 Minuten bereits mit 7:3 zurück. Folgerichtig musste die erste Auszeit her, um den Lauf der Gastgeberinnen zu stoppen. Doch es half alles nichts, zu selten konnte man im Angriff gefährlich durchbrechen, sich klare Torgelegenheiten herausspielen oder das Tempo aus der zweiten Welle hoch halten. Zwar gelang es durch zunehmend bessere Deckungsarbeit, den Vorsprung nicht noch größer werden zu lassen, doch richtig überzeugend war das Spiel des VfB weiterhin nicht. Wenn etwas funktionierte, dann das Ablegen auf Jenny oder Leya auf der Außenposition, die nach ihrem Triumph mit der weiblichen B-Jugend eine Stunde zuvor auch in diesem Spiel gleich drei Mal sicher netzte. Auch das Motto "Wenn du mal nicht weiter weißt, spiele eine Doppelkreis" fand kurzzeitig Anwendung im Eilenburger Angriffsspiel und sorgte für kurzzeitigen Torerfolg. Tina konnte im Verlaufe der ersten Halbzeit ebenfalls aus der Distanz netzen, sah sich aber mit zunehmender Spieldauer dem großen Innenblock der Leipzigerinnen ausgesetzt. Es passte zum Spielverlauf, dass die Auszeit der Gastgeber in Minute 27 den endgültigen Schwung in das Spiel des VfB bringen sollte. Es gelang ab diesem Zeitpunkt, den Fokus weg von den Schiedsrichtern und hin zum eigenen Tempospiel zu legen. Mit Erfolg. Mit dem Pausenpfiff traf Eileen zum Halbzeitstand von 14:15 aus Eilenburger Sicht und stellte die Weichen für die zweite Halbzeit. Wie ausgewechselt kamen die VfB-Damen aus der Kabine und zündeten den Turbo. Zwar gelang es dem LSV kurzzeitig nochmal auf 3 Tore davonzuziehen, doch spielten die Mädels in schwarz völlig unbeeindruckt davon druckvoll weiter. Während die Abwehrreihe, koordiniert von Manja, zu alter Stärke zurückfand und durch die bärenstarke Jule immer wieder Ballgewinne erzwang, konnte Andrea mit ihrem enormen Tempo in der ersten und zweiten Welle große Lücken reißen, die sie entweder selbst nutze oder Eileen bediente. Eileen war es auch, die ohne Rücksicht auf Verluste und deutlich verbessert (im Vergleich zu Halbzeit 1) nun Nahtstellen attackierte und die Leipziger Abwehr vor große Herausforderungen stellte. Immer wieder fand sie dabei selbst den Weg zum Abschluss oder bediente Sophia, die Einnetzen konnte. Nach 53 Minuten ging  der VfB in diesem Spiel auf Augenhöhe erstmals mit 2 Toren in Führung, begünstigt auch durch Jules 1:1 Stärke. Mandy gab der Abwehr mit wichtigen Paraden aus kurzen Distanzen Sicherheit und verriegelte phasenweise das Tor des VfB. In den letzten 5 Minuten behielt Eilenburg die Nerven, kam durch Lara auf ungewohnter Rechtsaußen-Position abermals zu Torerfolgen und sicherte sich einen umkämpften 26:30 Sieg. Es war der nächste Schritt Richtung (nun fast sicheren!) Klassenerhalt, doch zeigte auch, dass diese Mannschaft schlechte Phasen in einem Spiel überwinden kann. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und der Teamspirit untereinander sicherte an diesem Tag den viel umjubelten Erfolg. Am letzten Märzwochenende geht es dann schon wieder heiß her, wenn sich beide Mannschaften im Pokal-Halbfinale wieder gegenüber stehen.

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